UNSER IMPACT

Wir machen Klassiker pflanzlich und zeigen transparent, was das verändert: für Klima, Ressourcen und Tiere.


Das haben wir 2025 erreicht:

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Die Einsparungen zeigen den Unterschied im Vergleich zu Fleisch: so viel CO₂, Wasser und Fläche würden anfallen, wenn statt unserer Ersatzprodukte Fleisch verkauft würde. Berechnet auf Basis unserer internen Umsatz-/Mengenwerte und indexierter Durchschnittswerte – Details zur Rechnung hier

Ein direkter Vergleich: tierisch vs. pflanzlich

So groß ist der Unterschied im Schnitt je Kilogramm, wenn ein tierisches Produkt durch eine pflanzliche Alternative ersetzt wird.

CO₂-EMMISIONEN

CO₂ steht für Treibhausgase – je mehr davon entsteht, desto stärker wird das Klima aufgeheizt. Tierprodukte liegen hier oft deutlich höher, deshalb nutzen wir CO₂ als zentralen Vergleichswert.

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WASSERVERBRAUCH

Wasser ist eine begrenzte Ressource und in der Produktion von Tierprodukten steckt häufig sehr viel davon, direkt und indirekt über Futtermittel. Deshalb schauen wir auf den Wasserverbrauch als eigenen Hebel.

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FLÄCHENVERBRAUCH

Fläche entscheidet darüber, wie viel Raum für Landwirtschaft, Natur und Lebensräume bleibt. Tierhaltung braucht oft große Flächen für Futter und Weide – deshalb ist Flächenbedarf ein zentraler Faktor im Vergleich.

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* 1 kg Fleisch entspricht dem indexiertem Durchschnitt aus Rind, Huhn und Schwein, Quellen: ifeu gGmbH: Institut für Energie- und Umweltforschung (2020), PETA Deutschland e.V. (2023)

** 1 kg pflanzliche Alternative entspricht dem indexiertem Durchschnitt aus Seitan, Erbse und Soja, Quelle: ifeu gGmbH: Institut für Energie- und Umweltforschung (2020)
Mehr Infos zur Rechnung hier

Also: Warum pflanzlich?

Tierhaltung ist ressourcenintensiv: Für tierische Produkte werden große Mengen Futter, Land und Wasser benötigt. Dazu kommen Emissionen - bei Wiederkäuern wie Rindern auch Methan, das besonders klimaschädlich ist. Pflanzliche Alternativen umgehen diesen Umweg.

Wenn man ähnliche Gerichte vergleicht, sind Fleischgerichte im Schnitt etwa 14-mal umweltbelastender als vegane Varianten.

Quelle: Takacs et al., 2022

  • Pflanzliche Nahrung

    Im Vergleich zu tierischen Fleischwaren verursachen unsere pflanzlichen Alternativen deutlich weniger CO₂, verbrauchen weniger Wasser und benötigen weniger Fläche – ein Gewinn für Klima, Ressourcen und Biodiversität.

  • Nachhaltige Versandmaterialien

    Wir achten darauf, dass wir unseren Versand so klimafreundlich wie möglich gestalten. Aus diesem Grund setzen wir ausschließlich nachhaltige Materialien im Versandprozess ein.

  • Lokale Produktion

    Unsere Produkte entstehen in unserer eigenen Manufaktur. Dabei achten wir besonders darauf, Rohstoffe und Zutaten von regionalen Zulieferern zu beziehen. So vermeiden wir lange Transportwege, unterstützen lokale Betriebe und fördern nachhaltige Strukturen im Lebensmittelhandwerk.

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Daran arbeiten wir

Konkrete Nachhaltigkeitsziele, die wir aktuell verfolgen:

ZIEL 01

Regionalisierung der Lieferketten

Wir arbeiten daran, unsere Lieferketten noch stärker zu regionalisieren – durch den Ausbau regionaler Rohstoff- und Lieferbeziehungen, um Transportwege zu reduzieren.

ZIEL 02

Steigerung der Energieeffizienz

Wir arbeiten daran, unsere Energieeffizienz zu steigern – vor allem durch die Modernisierung von Kühl-, Lüftungs- und Produktionsanlagen im Zuge des Standortwechsels.

ZIEL 03

Nachhaltigere Verpackungslösungen

Wir arbeiten daran, Verpackungen noch kreislauffähiger zu machen – mit einem höheren Anteil an recyclingfähigen Monomaterial-Lösungen.

  • Seitan

    Weizenprotein bildet die Basis vieler unserer Produkte und sorgt für die charakteristische, fleischähnliche Textur.

  • Soßen

    Unsere Soßen beziehen wir größtenteils von regionalen Produzenten— so sichern wir kurze Wege und transparente Herkunft.

  • Erbsenprotein

    Die Erbse ist eine besonders nachhaltige Proteinquelle mit hervorragender Funktionalität in pflanzlichen Fleischalternativen.

  • Soja

    Ein wichtiger Bestandteil und Proteinquelle der pflanzlichen Küche. Aus europäischem Anbau und garantiert non-GMO.

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 - Bildmaterial von Vegane Fleischerei

Herkunft / Lieferkette / Qualität / Tests

Unsere Zutaten stehen für Qualität, Verantwortung und Regionalität. Wir setzen bewusst auf Rohstoffe aus deutschem und europäischem Anbau, die selbstverständlich Non-GMO sind. Durch kurze Transportwege und verlässliche Partnerschaften innerhalb Europas sichern wir nicht nur gleichbleibend hohe Qualität, sondern leisten auch einen aktiven Beitrag zu nachhaltigen, transparenten Lieferketten.

Dabei vertrauen wir auf starke Partner mit Tradition: So beziehen wir beispielsweise Soßen von Altenburger, Senf von Bautzner, Gurken aus dem Spreewald sowie ausgewählte Zutaten wie Thüringer Pflaumenmus und Rote-Beete-Saft aus Brandenburg. Viele unserer Bestandteile stammen bewusst aus Deutschland oder angrenzenden Regionen.

So verbinden wir pflanzliche Innovation mit handwerklicher Tradition und regionaler Herkunft – für Produkte, die nicht nur gut schmecken, sondern auch verantwortungsvoll hergestellt werden.

Mehr als Umwelt: Die ethische Seite

Warum „pflanzlich“ für uns auch eine Haltungsfrage ist

  • Tiere sind keine Produkte

    Sie sind fühlende Lebewesen und für uns bedeutet das: Wir wollen nicht, dass Tiere für unseren Genuss getötet werden. Deshalb machen wir Fleischerei-Klassiker pflanzlich – für den gewohnten Geschmack, ohne das Leid, was dahinter steht.

  • Realität der Tierindustrie

    Industrielle Tierhaltung ist auf maximale Effizienz ausgelegt – und das zu 100% auf Kosten der Tiere. Wir wollen dieses System nicht unterstützen und nicht davon abhängig sein. Darum entwickeln wir Alternativen, die unser Verlangen nach leckerem Essen befriedigen, ohne Tiere dafür ausbeuten zu müssen.

  • Wir unterstützen Tierschutz

    Um einen noch größeren Beitrag zu leisten, unterstützen wir regelmäßig verschiedene Tierschutzorganisationen und Lebenshöfe. In den vergangenen Jahren waren das z.B. Peta, Lasst die Tiere Leben e.v., Streunerpfötchen e.V., Ralphy’s Ranch, Stadttauben-Initiative Dresden, Anonymous for the Voiceless ,Treibhaus e.v. Döbeln, Das Tierbefreiungsarchiv.

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Die beste "Haltungsform"?

Die beste Haltungsform ist pflanzlich, denn sie kommt ganz ohne Tierleid aus. In der Fleisch- und Milchindustrie lassen sich wirtschaftlicher Druck, hohe Nachfrage und echte artgerechte Haltung nicht miteinander vereinbaren – selbst unter verbesserten Bedingungen bleibt das Tier ein Wirtschaftsgut, das es so effizient wie möglich zu nutzen gilt, und das immer auf Kosten des Tierwohls. Eine pflanzliche Ernährung durchbricht diesen Kreislauf: Sie ermöglicht Genuss und Versorgung, ohne Tiere zu nutzen oder ihre natürlichen Bedürfnisse einzuschränken. Wer sich pflanzlich ernährt, entscheidet sich für Mitgefühl, Nachhaltigkeit und einen konsequenten Perspektivwechsel.

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Mehr zum Thema

Wenn du dich tiefer einlesen möchtest: PETA Deutschland e.V. macht seit Jahren aufmerksam auf Probleme in der Tierindustrie und liefert gut aufbereitete Hintergründe. Wir haben auch schon mit PETA kooperiert – z. B. mit der „Keine mediterrane Bratwurst“ als Aktionsprodukt (u. a. mit Spendenanteil) und wurden außerdem von PETA zur Marke des Jahres 2024 ausgezeichnet.

Zu PETA

Unser Beitrag zu den SDGs

Mit unserer Mission, pflanzliche Ernährung für alle zugänglich und attraktiv zu machen, leisten wir einen aktiven Beitrag zur Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung. Besonders in den Bereichen Gesundheit, Klima, Konsumverhalten und Tierschutz tragen wir zur positiven Entwicklung bei.

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) sind 17 globale Ziele, die von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurden, um drängende soziale, wirtschaftliche und ökologische Herausforderungen anzugehen. Sie streben an, bis 2030 eine bessere Zukunft für alle zu schaffen, indem sie Wohlstand, Gleichheit und Nachhaltigkeit fördern. Diese 17 Ziele wurden 2015 verabschiedet und bieten einen klaren Rahmen für nachhaltige Entwicklung.

So rechnen wir

Unsere Impact-Zahlen zeigen den Unterschied im Vergleich zu Fleisch: Wir berechnen, welche CO₂e-, Wasser- und Flächenwerte anfallen würden, wenn statt unserer pflanzlichen Produkte vergleichbare Fleischprodukte verkauft würden, und stellen das den Werten unserer Produkte gegenüber. Grundlage sind unsere internen Umsatz-/Absatzdaten, die wir in Jahresmengen (kg) übersetzen. Diese Mengen werden mit indexierten Durchschnittswerten für CO₂e, Wasser und Fläche verrechnet (Index = gewichtete Vergleichswerte statt „pauschalem Mix“, damit die Gesamtsumme realistischer ist). So entsteht eine transparente, nachvollziehbare Abschätzung der Größenordnung – keine vollständige Ökobilanz für jedes einzelne Produkt.

Unsere Quellen:

Bryant, C. J. (2022). Plant-based animal product alternatives are healthier and more environmentally sustainable than animal products. Future Foods, 6, 100174. https://doi.org/10.1016/j.fufo.2022.100174

ifeu gGmbH: Institut für Energie- und Umweltforschung. (o. D.). Ökologische Fußabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. Ifeu gGmbH: Institut für Energie- und Umweltforschung. https://www.ifeu.de/projekt/oekologischer-fussabdruck-von-lebensmitteln-und-gerichten-in-deutschland

PETA Deutschland e.V. (2023, 15. Februar). Wasserverbrauch für Fleisch: Wie hoch ist er wirklich? Abgerufen am 11. Februar 2026, von https://www.peta.de/themen/wasserverbrauch-fleisch/

Takacs, B., Stegemann, J. A., Kalea, A. Z. & Borrion, A. (2022). Comparison of environmental impacts of individual meals - Does it really make a difference to choose plant-based meals instead of meat-based ones? Journal Of Cleaner Production, 379, 134782. https://doi.org/10.1016/j.jclepro.2022.134782